Herman Studio

Das Herman Studio wurde 2012 von den beiden Architekten Helle Herman Mortensen und Jonas Herman Pedersen gegründet. Sie entwerfen alles von Textilien, über Keramik bis hin zu Beleuchtung und Möbeln, arbeiten aber auch als Innenarchitekten. Charakteristisch für ihr Design ist die schlichte Silhouette ihrer Objekte. Jeder Gegenstand hat eine klare Linie – und fällt dadurch auf. Das Design ist minimalistisch und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert. Ihre große Leidenschaft für Design und ihr besonderes Gespür für Ästhetik steckt in jedem ihrer Objekte. Sie befassen sich hauptsächlich mit dem Thema Konstruktion sowie der Verwendung von Materialien. Ihre Arbeit ist ein sich wiederholender Prozess aus Skizzen anfertigen, Modelle bauen und Prototypen herstellen. Ihr Design-Prozess beginnt oft mit dem Untersuchen, Erarbeiten und Ausloten von Konstruktionsmethoden, was im gesamten Design-Prozess eine zentrale Rolle spielt. Ihre Werkstatt ist deshalb ein fester Bestandteil ihres Studios geworden.

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Werner

Das Design des Schuhmacher Stuhls™ stammt aus dem Jahr 1936 und kommt aus Odense in Dänemark. In den siebziger Jahren wurde es durch die Familie Werner überarbeitet. Die Familie blickt auf eine lange Geschichte als Holzdrechsler - ein Beruf, der heutzutage fast ausgestorben ist. Über drei Generationen hinweg hat die Familie nun an der Form des Stuhls gefeilt, das Design und die Produktion verbessert und den Schuhmacher Stuhl™ zu dem gemacht, was er heute ist: ein echter, archetypischer Klassiker. Die Werners haben unermüdlich an der Optimierung der frühen Versionen des Stuhls gearbeitet und Jahr für Jahr kleinere Dinge angepasst, sowohl im Produktionsablauf als auch bei dem fertigen Produkt. Unter anderem wurde die T-Stütze zwischen den Beinen für mehr Stabilität hinzugefügt. Außerdem wurde der Sitz von der Form her verändert und abgerundet – wenn der Stuhl umfällt, verhindert das runde Profil nun, dass die Kante der Sitzfläche bricht. Familie Werner arbeitet auf der Insel Fünen in der Holzdrechslerei Gislev Drejerforretning, die 1913 gegründet wurde. Die Familie betreibt das Handwerk inzwischen in dritter Generation - das Design und die Produktion kommen somit immer noch aus einer Hand.

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Alexander Seyfarth

Alexander Seyfarth ist ein dänischer Möbeldesigner, der auf der dänischen Insel Fanoe lebt und arbeitet. Als gelernter Schreiner besitzt er eine große Leidenschaft für die Tradition dieses Handwerks, was man seiner Arbeit ansieht. Außerdem haben Details für ihn eine sehr große Bedeutung. Seine größte Quelle der Inspiration ist das Authentische, das in diesem großartigen Handwerk steckt. Gleichzeitig fordert er mit seinen neuen Ansätzen das Althergebrachte heraus. Ein besonderes Design ist für ihn ein Design, das intuitiv ist und die Sinne anspricht. Er untersucht neue Verbindungsmöglichkeiten und experimentiert mit Texturen. Für Alexander Seyfarth ist das Entdecken das Wesentliche – und die Erkenntnis, die ihm folgt. Das Schönste ist für Alexander Seyfarth die Vorstellung, dass gutes Design zeitlos bleibt, wenn das Handwerk und der Gegenstand in ihrer ursprünglichsten Form inspirierend wirken.

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Jonas Lutz

Der finnische Designer Jonas Lutz studierte zunächst Design in der Stadt Turku in Finland und setzte sein Studium dann im Fach Möbeldesign an der renommierten Linköping Universität Carl Malmsten in einem Vorort von Stockholm in Schweden fort. Er beendete sein Studium mit einem Austausch nach Eindhoven in den Niederlanden. Obwohl er sich aus seiner Heimat entfernt hat, folgt er mit seiner Arbeit weiterhin der skandinavischen Design-Tradition. Im Jahr 2016 begann Lutz sich mehr auf seine eigenen Ideen zu konzentrieren. Er ist heute in Holland in einem lichtdurchfluteten Studio an einem der ältesten Häfen in Rotterdam tätig. Jonas Lutz designt Objekte, die man gerne anfasst und die von mutiger und raffinierter Schlichtheit sind. Die Grundlage für seine Formensprache bildet sein tiefes Verständnis für die Eigenschaften der Materialien und den Produktionsablauf. Elegante Lösungen erkennt man daran, wie die einzelnen Teile zu einer Einheit verschmelzen, die etwas Feines und zugleich Stärke ausstrahlt. Jonas findet seine Inspiration in der Tradition des nordischen Möbeldesigns, aber auch in der lebendigen Design-Kultur seiner Wahlheimat Rotterdam. "Es war für mich nie die Frage, ob ich etwas mache. Ich mache es einfach," beschreibt der Designer seine Einstellung.

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Hallgeir Homstvedt

Hallgeir Homstvedt ist ein norwegischer Produktdesigner. Nach seinem Industriedesign-Studium an der Universität von Newcastle in Australien kehrte Homstvedt im Jahr 2006 zurück nach Norwegen, um Mitglied des Design-Kollektivs "Norway Says" zu werden. 2009 gründete er "Homstvedt Design" und arbeitet heute in einem Fabrikgebäude aus dem 19. Jahrhundert im Zentrum Oslos. Hallgeir designt alles von Türgriffen bis Polstermöbel. 2017 gewann er den "Designer des Jahres"-Award in Norwegen. Homstvedt findet, es ist ein Vorteil, multidisziplinärer Designer zu sein, da man nicht in einer bestimmten Design-Kategorie feststeckt. Man hat einen frischen Blick auf eine Design-Aufgabe und hinterfragt – idealerweise – kritisch den Status quo. Homstvedts Arbeit ist dafür bekannt, dass sie eine neue Perspektive bietet, sei es durch die Verwendung neuer Materialien, die Entwicklung neuer Techniken oder seinen spielerischen Ansatz.

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Kristian Vedel

Kristian Vedel war ein dänischer Industrie-Designer und Teil der frühen Skandinavischen Design-Bewegung. Er erlernte 1942 den Beruf des Schreiners, studierte am Department of Furniture an der Königlichen Dänischen Akademie der Bildenden Künste und machte 1946 seinen Abschluss an der - besser als Danish Design School bekannten - Hochschule in Kopenhagen. Kristian Vedel war amtierender Vorsitzender der Danish Furniture Designers sowie Gründungsmitglied und amtierender Vorsitzender des ersten Verbands für Industrie-Designer in Dänemark. Zwischen 1968 und 1971 gründete er das erste Department für Industrie-Design an der Universität von Nairobi in Kenia. Stark beeinflusst von Kaare Klint und der Bauhaus-Schule war der Kristian-Vedel-Stil die "Klassische Moderne" mit einem kreativen Einsatz von Materialien und einem starken Bewusstsein für Funktionalität und ergonomische Anforderungen. Kristian Vedel war auch ein Pionier bei der Verwendung des Kunststoffs Melamin in den 1970er Jahren, als dieses Material große Verbreitung fand. Er starb im März 2003 im Alter von 80 Jahren.

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